Unterdrückung durch die Polizei?

Am Donnerstag, den 8. Februar, war unsere Bürgerinitiative zusammen mit Ben Magec bei einer Pressekonferenz anwesend, bei der die Absicht der Regierung veröffentlicht wurde, dass die Zahl der derzeit 1400 Anlegeplätze für Yachten auf 7000 erweitert werden soll! Dies würde bedeuten, dass unsere Küsten noch mehr mit Beton und zusätzlichem Müll voll gestopft und verschandelt würden. So traten wir als Beispiel eines dieser neuen Projekte auf, als praktisches Beispiel der neuen Änderung des Küstengesetzes bzgl. der Yachthäfen, für die das Vorhaben in Tacoronte als klares Beispiel steht. Also haben wir die Ökologen dabei unterstützt, dieses schwerwiegende Attentat auf unsere Gemeinde zu denunzieren.
Aber zu unserer Überraschung, stellten wir bei unserer Ankunft fest, dass man ein großes Polizeiaufgebot organisiert hatte, das mehr ein Attentat als eine einfache Pressekonferenz war. Als ob das nicht an sich schon genug wäre, und obwohl wir nur 5 Leute waren und in dieser Gegend. also im oberen Teil des Hafengebäudes „Estación Marítima“ von Santa Cruz in der Avenida Anaga, täglich eine Menge Leute vorbeigehen, zwang man uns, die Gegend, als wären wir echte Verbrecher, zu räumen. Die Hafenpolizei war anwesend, in der Avenida. Anaga stand ein Wagen von UNIPOL und noch einige mehr in der Hafenanlegestelle neben der Fähre, die abgesperrt worden und von Polizisten überwacht war.
Zu unserem Erstaunen verursachte allein unsere bloße Anwesenheit diese polizeiliche Inszenierung. Man zwang uns, das Feld zu räumen, schloss die Türen hinter uns ab und beaufsichtigte uns, während einige Polizisten in Zivil das Gelände von draußen kontrollierten. Nachdem die Pressekonferenz beendet war, wurden die Türen wieder für alle Leute geöffnet. Meine Güte!.... Man stelle sich vor, man würde diese 5 Personen mit 5 Politikern oder 5 Unternehmern (einschließlich des Herrn José Ana Pérez Labajos) austauschen, sie dann vertreiben und ihnen die Tür quasi vor der Nase zuschlagen …
Das können Sie Sich nicht vorstellen? Wir eben auch nicht….

Mehr Informationen zu dem Thema

*noincineraciontenerife
*P. Valerón
*Encabezado La Gaceta 9-02-07
*Ben Magec noticias

Jetzt betrachten Sie die beiden folgenden Bilder und führen Sie Sich vor Augen, wie die Verwaltung nicht nur 7000 Yachtanlegplätze für Teneriffa plant, sondern wie sie noch weitere Dinge im Ärmel hat, wie dieser geplante Sporthafenbau in Tacoronte, der in den offiziellen Plänen nicht auftaucht, aber von den Verwaltungen weitergeleitet wird. Das geschieht wohl deshalb oder auf diese Art, um die Aufmerksamkeit der Bürger abzulenken … Jeder einzelne sollte sich Mangels offizieller Erklärung seine eigene Meinung dazu bilden …. Bitten beachten Sie auch die Dimensionen des Projektes in La Laguna, genauer gesagt, in der Gegend von La Punta del Hidalgo, ganz in der Nähe eines Naturschutzgebietes und in einer felsigen Küstengegend, wo viele Familien besonders gern ihre Wochenenden verbringen. Also… ein anderer kleiner Luxus, für die, die ihn sich leisten können.